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Nachrichten

Mit Sport zum Rehaziel

BSSA ist alleiniger Anbieter von Rehasport

Die Kliniken des Eisenmoorbades arbeiten seit Jahren und kontinuierlich mit dem Behinderten- und Rehabilitationsverband Sachsen-Anhalt e. V. (BSSA) zusammen. Gemeinsames Ziel von Kliniken und Sportverein ist es, die Leistungsfähigkeit von Patienten durch medizinische Rehabilitation wiederherzustellen, zu erhalten oder zu verbessern.
Der gemeinnützige BSSA ist einer der mitgliederstärksten Sportverbände Sachsen-Anhalts. 1990 gegründet, gehören ihm gegenwärtig 192 Mitgliedsvereine, an in denen mehr als 30.000 Einzelmitglieder sportlich aktiv sind und betreut werden. Als ordentliches Mitglied des Landessportbundes ist er alleiniger Anbieter von Rehabilitationssport.
Mit der Informationstafel, die durch die stellvertretende Geschäftsführerin des BSSA Silke Gebhardt jetzt dem Eisenmoorbad übergeben wurde, sollen Patienten zur sportlichen Betätigung nach ihrem Klinikaufenthalt gewonnen und der Kontakt zu wohnortnahen Vereinen mit ihren Angeboten hergestellt werden. Gebhardt betonte, dass auch der soziale Aspekt, nach schweren orthopädischen oder onkologischen Erkrankungen, Sport mit Gleichgesinnten im Verein zu treiben, von großer Bedeutung ist. Das motiviert gleichfalls, langfristig sportlich aktiv zu sein.
Für die Rehabilitationskliniken des Eisenmoorbades ist die Vermittlung zum Rehasport Teil des Entlassungsmanagements, damit der Übergang vom Aufenthalt in der Rehaklinik zum Alltags-  und Berufsleben gesundheitsfördernd gestaltet werden kann. Weiterführender Sport ist ein Teil des Reha-Prozesses. Jeder Patient hat einen Rechtsanspruch auf Rehabilitationssport im Umfang von 50, 90 oder 120 Übungseinheiten. Diese werden in Sachsen-Anhalt in einer zertifizierten Rehasportgruppe eines gemeinnützigen Sportvereins des BSSA - in Bad Schmiedeberg ist das der Kneipp-Verein - absolviert. Die Verordnung belastet nicht das Budget des verordnenden Arztes, da es sich um eine ergänzende Leistung zur medizinischen Rehabilitation handelt. Über 2.000 ausgebildete Fachübungsleiter gewährleisten die qualitativ hochwertige Betreuung der Übungsgruppen. Neben dem Rehabilitationssport als ärztlich verordnete sportliche Betätigung zum Erreichen des Rehabilitationszieles, sind Freizeitsport  ohne ärztliche Verordnung und Streben nach Höchstleistungen sowie Wettkampf- und Leistungssport weitere Arbeitsfelder des  Behinderten- und Rehabilitationsverbande Sachsen-Anhalt e. V.

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